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Ashkantra

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 Betreff des Beitrags: Adel und Persönlichkeiten Ashkantras
BeitragVerfasst: 28. Dez 2005, 02:05 
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Fürst Solathan Tiberius

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Name: Solathan Tiberius

Titel: Fürst von Ashkantra

Gesinnung: Gut

Rasse: Mensch

Gott: Adalon

Status: Lebendig

Charakterbeschreibung: Solathan Tiberius herrscht seid 40 Jahren über die Stadt Caladia und das umgebende Land Ashkantra.

Das Volk sieht den alternden Herrscher des Landes als freundlichen doch auch strengen Herrn an, der sie über die Jahre immer gut beschützte und für volle Mägen als auch Sicherheit vor den Horden der Orken und Dunkelelfen sorgte.

Er selber übernahm die „Krone“ von seinem Vater, Lliodan, dem Koeniglichen Loewen, der bei der Grossen Schlacht am Phönixhorst gegen die Armeen Khathos’s gefallen war.

Inzwischen jedoch beginnt sich auch sein Alter bemerkbar zu machen und Solathan selber tritt nur mehr selten auf um sich von seinem Volk preisen zu lassen oder um Recht zu sprechen. Viele Aufgaben übertrug er an seine bevorzugten Schützlinge, Herzog Markus von der Nebelhoehe und Graf Theodor Thadis, welche nur all zu gerne diese Arbeiten für ihren Fürsten übernehmen.

Obwohl er es nicht zugeben würde, so ist es doch so, dass Solathan müde der Staatsgeschäfte geworden ist und diese lieber seinen Vertrauten überlässt. Nur bei sehr wichtigen Geschäften, die hohes Gewicht für das Land haben, erhebt er selber seine Stimme und tritt ins Licht der Öffentlichkeit. Die Zahl der Audienzen die er gab wurden mit Jahr um Jahr weniger, und es heisst, er verbringe viel Zeit mit seiner Tochter alleine, um ihrem wunderschönen Gesang und spiel der Harfe in der einsamen Thronhalle zu lauschen.

Tiberius ist ein strenger aber gerechter Mann, der mit wachen und intelligenten Augen in der Lage ist, selbst so manchen Gauner dazu zu bringen, ihm die Wahrheit zu sagen. Sein Lachen ist voll und herzlich, seine Worte erfüllt vom Klang der Wahrheit und Loyalität ist es welche er in den Herzen der Menschen hervorruft, die ihre Zeit mit ihm verbringen.

Es gelingt ihm leicht die Leute zu inspirieren, um an seiner Seite zu stehen oder unter seiner Führung zu kämpfen. So ist es auch kein Wunder, dass während der Jahre die er an der Macht ist, weder die Orken noch die Dunkelelfen oder die dämonischen Heerscharen Khathos’s in der Lage gewesen waren einen Teil des Landes jemals auf Dauer einzunehmen...




Graf Theodor Thadis (Neffe von Anita Margaretha Thadis)

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Name: Theodor Thadis

Titel: Graf

Rasse: Mensch

Klasse: Magier

Gott: Khathos u.a.

Status: Lebendig

Charakterbeschreibung:
Wohl kaum ein Mann wirft soviel Kontroversen auf, wie der Graf. Fragt man das Volk auf der Strasse, was sie von ihm halten, wird man nur Loblieder und Geschichten, was für ein toller Kerl er doch sei vernehmen. Könnte man aber die Gedanken dieser Menschen lesen, würde man von einer Gegenteiligen Meinung erfahren.

Furcht ist es, was die Menschen empfinden, wenn sie an Theodor Thadis denken. Furcht davor, ihr Leben, ihre Geliebten und ihr Hab und Gut zu verlieren.

Wo Markus von der Nebelhöhe das Licht des Landes ist, der Schimmer der Hoffnung in den Augen den Menschen, so ist Theodor der Schatten, der über ihren Häuptern schwebt und droht sie zu ersticken!

Wobei man ihm dies nicht einmal zutrauen sollte, wenn man ihn das erste Mal sieht. Mit seinen 1 Meter 60 wirkt er klein und eher schmächtig. Nicht wie eine Gefahr für Leib und Leben, wobei er wohl gerade das ist...mehr noch als so mancher Orken oder Dunkelelf. Wahrlich, ein Teufel in Menschengestalt.

Und er ist nicht alleine.
Schlau wie Theodor ist, wusste er genau, dass am Ende des Tages er doch alleine stehen würde, und so machte er sich schon früh daran, jene unter seiner Flagge zu vereinen, die von der Gesellschaft nicht geachtet oder verachtet wurden.

So erschuf er seine Leibwache, die Dunkle Garde, welche ihn beschützt und dafür sorgt, dass seine Befehle ausgeführt würden.
Gefürchtet ist sie im Lande, denn wen sie mit nimmt, den sieht man nicht wieder. Oftmals wird die Garde auch hinaus ins Land geschickt um die Steuern derer einzutreiben, die sich dem Grafen widersetzen, sei es freiwillig, oder weil sie das Gold einfach nicht haben. Die Dunkle Garde geniesst es besonders jene armen Seelen zu bestrafen. Ob mit der Neunschwänzigen Katze, oder indem sie die Hilflosen mit nehmen und in den tiefen Kerkern auf immer verschwinden lassen.

Würde solcherlei dem Fürsten zugetragen, wäre es klar, dass dieser Theodor sofort dafür zur Rede stellen würde, doch der Einfluss des Grafen reicht weit.. weit genug, dass kein Wort jemals an das Ohr des Fürsten dringt. Nur einer stellt sich dem Grafen und seiner Leibwache entgegen. Markus von der Nebelhöhe. Jedoch ist es auch ihm bisher nicht gelungen, Beweise zusammen zu tragen, welche den Grafen eindeutig belasten würden. Zu schlau ist Theodor, um einen Fehler zu machen, solange er sich nicht in der mächtigeren Position befindet.

Doch die Zeit ist auf der Seite des Grafen, denn nach dem Ableben des Fürsten, ist er der nächste Thronfolger. Ein Recht das ihm zusteht, als einzigen männlicher Verwandte Solathans.

Alleine dies bringt die Meisten dazu, kein Wort über die Schandtaten des dunklen Grafen zu verlieren, denn der Fürst ist alt, und wer weiss schon wie lange er noch leben mag?

Niemand will den Zorn des zukünftigen Herrschers auf sich ziehen.

Die Gerüchte über Theodor Thadis jedoch sind zahlreich und teilweise äusserst erschreckend. Man sagt ihm nach, er halte seine Hand schützend über jene Blasphemer, die den Toten ihre Ruhe stehlen. Geheime Verträge soll er geschlossen haben mit den finsteren Dunkelelfen als auch mit den gefährlichen Orken, doch was die Vereinbarungen gewesen sein mögen, die in diesen Schriften festgehalten sind, das wagt niemand auch nur zu erraten.

Andere sagen, er habe einen Pakt mit einem dunklen Dämonen geschlossen, der ihm Reichtum und Schutz gewährt, im Gegenzug für die Seelen der armen Gefangenen deren Leid Theodor kein Vergnügen mehr abgewinnen kann.

Die Gerüchte sind so vielzählig wie das Ungeziefer auf dem Felde, und jedes ist schlimmer als das letzte...




Herzog Markus von der Nebelhoehe

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Name: Markus von der Nebelhöhe

Titel: Herzog

Gesinnung: Gut

Rasse: Mensch

Gott: Adalon

Status: Lebendig

Charakterbeschreibung:

Ein Mann wie ein Baum!

Das ist, was viele über den bodenständigen und gläubigen Paladin Adalons sagen.

Geboren im Dorf Belrunsweiler, als Sohn eines einfachen Gutsbesitzers, arbeitete sich der Herzog hinauf in die Herzen der Bürger des Landes und des Fürsten als auch in eine Adelige Position.

Lange Jahre lang wurde das Dorf von einem mächtigen, aber auch bösartigen Baron beherrscht, der nichts aussen vor liess, die Bürger die ihm untertan waren, zu pressen und auszusaugen.
Er schickte sie in die Kristallminen, welche weit im Nord-Westen zu finden waren, und liess sie dort arbeiten, auf dass sie seinen Reichtum mehrten, selber jedoch in Elend verweilen mussten.

Markus, der durch den doch relativ hohen Stand seines Vaters und dessen guten Beziehungen zum Baron recht gut lebte, konnte seine Augen nicht mehr vom Schrecken abwenden, der vom Baron über das arme Volk gebracht wurde, und so wandte er sich an den örtlichen Priester Adalons, um Antworten auf seine Fragen zu finden.

Die Lehren des Lichternen Gottes füllten das Herz des jungen Kämpfers mit Mut, Weissheit und Entschlossenheit, und schon bald entschied er sich, dass das Verhalten des Barons gegen die Werte Adalons ging, und etwas getan werden musste.

Gewahr, dass Worte alleine nicht in der Lage sein würden, den Baron von seinem Treiben abzubringen, begann der junge Paladin seine Tage in einer Weise aufzuteilen, welche ihm erlaubte sowohl sich mit der Kunst des Kampfes als auch mit den Schriften des Lichternen zu befassen. Sein Leib, genauso wie seine Seele, musste vorbereitet sein auf die Aufgabe, welche vor ihm lag.

Gestählt im Körper und Geist, begann Markus sich an die Menschen zu wenden, welche so unter dem Baron zu leiden hatten, und brachte sie dazu, sich seiner gerechten Sache anzuschliessen.
Obwohl die meisten nur Bauern waren, so brannte in ihnen doch der Wille sich vom Joch zu befreien, der sie soviele Väter, Söhne, Brüder, Neffen und Enkel gekostet hatte.

Mit einer Reinheit und Herzlichkeit, die man seid dem Fürsten selber nicht mehr gesehen hatte, gepaart mit einer ernsten aber optimistischen Hoffnung, gelang es ihm schon bald all die Unterdrückten unter sich zu vereinigen. Gemeinsam traten sie vor den alternden Priester Adalons und dieser weihte ihre Waffen für den bevorstehenden Kampf, denn ihre Sache war gerecht.

Schon bald stellte sich heraus, dass nicht nur sein Umgang mit Menschen, sondern auch sein Strategisches und Taktisches Geschick aussergewoehnlich war. Mit unerwartet wenigen Verlusten gelang es ihm die Burg des Baron einzunehmen, ihn zu fangen und vor den Bürgern zur Rechenschaft zu ziehen, ehe er das Gold und Essen wieder an jene herausgab, die es benötigten.

Worte dieser Tat, fanden auch ihren Weg an den Hof des Fürsten, der diese Kundschaft verwundert, aber auch neugierig aufnahm, und den Mutigen und Charismatischen Krieger zu sich bestellte, um zu erfahren wieviel Wahrheit in den Geschichten war, die sich um Markus zu ranken begannen.

Erfreut stellte Solathan fest, dass der Junge Krieger, kaum 25 Lenze, nicht nur dies alles getan hatte, sondern auch äusserst Bescheiden darüber war. Schon bald wurde ihm angeboten, seinen Kampf für das Gute von der Hauptstadt des Landes selber aus fort zu führen, mit voller Unterstützung durch den Fürsten.

Markus von der Nebelhöhe nahm an, und innerhalb der nächsten Jahre vollendete er seinen Aufstieg zum Paladin.
Sein Schwert war immer dort zu finden, wo die Menschen unterdrückt wurden oder von der Finsternis bedroht. Marodierenden Horden von Orken, gefährlichen Dunkelelfen und selbst dem einen oder anderen Daerunim stellte er sich mutig entgegen und schon bald wurde seine Arbeit entlohnt, als der Fürst ihn freudig in den Stand eines Herzoges erhob.

Selbst diesen neuen Aufgaben, als Lehnsherr und Beschützer eines ganzen Landstriches, erwies sich der Krieger in Adalons Armee als würdig, und die Menschen liebten und verehrten ihn.

In den Schatten des Thrones jedoch laurt eine Schlange, welche nichts von den Errungenschaften des Paladines hielt, und ihn nur als einen Rivalen um die Herrschaft über das Land ansah.

Theodor Thadis, ein Verwandter des Fürsten, und Graf des Reiches war wie das Dunkle Ebenbild von Markus. Wo der eine Liebe und Freundschaft predigte, da unterstützte Theodor Verrat und Betrug. Es ist kein Wunder, dass zwischen beiden nie mehr sein konnte als böses Blut.

Streit fand sich nicht selten zwischen den Beiden, wenn Markus beobachten musste, wie Theodor die Menschen behandelte und missbrauchte. Selten jedoch fand die Wahrheit über die Taten des Grafen ihren Weg zum Fürsten, dafür wusste Theodor zu sorgen...

Und noch immer ist es so, dass Markus von dem Volke geliebt, und Theodor gehasst wird.

Und noch immer macht Theodor keinen Hehl daraus, dass er Markus für nichts besseres als einen Schweinehirten hält...




Miriam Tiberius, Tochter des Fürsten

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Name: Miriam Tiberius

Titel: Fürstentochter

Gesinnung: Gut

Rasse: Mensch

Gott: Adalon

Status: Lebendig

Charakterbeschreibung:
Miriam nimmt im Geschehen der Welt einen recht kleinen Platz ein, obwohl sie doch das wichtigste im Leben von Zweien der mächtigsten Männer ist.

Sie ist der Augapfel für ihren Vater, Solathan, und die Liebe des Herzens von Markus, und doch scheint sie recht wenig zu den Geschicken des Landes beizutragen, ausser ein Quell ewiger Freude für diese Beiden zu sein.

Miriam ist handwerklich äusserst geschickt, was sie gerne unter Beweis stellt indem sie für ihren Geliebten und für ihren Vater Mäntel und Umhänge näht, verziehrt mit den Symbolen Adalons.

Wie schon zuvor, ist es die Hand einer Frau, in diesem Falle Miriams, die für das bestehen des Hofes und seiner Regeln sorgt, ohne dass sie dem selber übermässig viel Bedeutung zusprechen würde. Sie weiss um das NJötige und hält dieses ein, jedoch liebt sie es, an der Seite von Markus, durch die Wälder zu reiten, um sich an den Tieren und deren Schönheit zu erfreuen.

Geschichten erzählen davon, dass sie selbst Freunde unter den Elfen die ihrigen nennt, jedoch wieviel von diesen Erzählungen wahr ist, wird wohl nur sie selber wissen.




Ulias Weissenherz

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Name: Ulias Weissenherz

Titel: Priester Adalons

Gesinnung: Gut

Rasse: Mensch

Gott: Adalon

Status: Lebendig

Charakterbeschreibung: Ulias Weissenherz ist ein Mann, wie es nur wenige gibt.

Schon in frühester Kindheit vernahm er den Ruf Adalons und begab sich in die Dienste des Lichternen, um sein Leben und seine Seele dem Wohle der Menschheit zu widmen.

Sanften Worte und stählerner Wille trieben ihn vorran durch die Aufgaben die sich ihm, mehr als vielen anderen, in den Weg stellen sollten. Sei es das Spenden von Trost für die Arme Witwe eines Verstorbenen oder das Austreiben der Horden Khathos' aus den Häusern der Menschen. Seine Gebete und Glauben ermöglichten ihm die vor ihn gesetzten Aufgaben zu lösen, während er dabei auch immer an jene dachte, die nicht so Glücklich und Gefestigt waren wie er.

Den Armen half er mit einem Brot, den Heimatlosen gab er einen Unterschlupf für die Nacht und dem Bösen bot er die Stirn.

Wo Markus die Gegnern des Reiches mit Schwert und Schild bekämpfte, da nahm Ulias sein Herz und den Glauben zu Hilfe. Selten benötigte er mehr um dem Schlechten gegenüber zu treten und es zu bezwingen, obwohl jene es ihm nicht leicht machten.

Vor Jahren führte er die Priester und Moenche Adalons gegen das Labyrinth Aragains, wo der Knochenkleriker Thimian Wassergift seine Jünger unterrichtete im verbotenen Wissen der Nekromantie Khathos'. Alleine um sein Ziel, die Erschaffung einer Armee der Untoten, zu erreichen, und die Welt unter den knöchernen Fingern seiner Geschöpfe erzittern zu lassen.

Die Macht des Lichtes traf auf die Schwarze Magie des Nekromanten und geheiligte Waffen schlugen die verwesenden Diener des dunklen Zauberers nieder, als die Schar des Lichtes, unter Ulias Führung, in die Tiefen vordrangen. Schon bald hatten sie sich verirrt in einem Labyrinth von Gängen, gefüllt mit Untoten, Ghoulen und Geistern, die sich nach dem Fleisch der Lebenden verzehrten.

Hier war es auch, wo die Priesterschaft Adalons die meisten Verluste erhielt, denn niemand konnte ahnen, welche teuflischen Fallen Thimian in der Tiefe verborgen hatte, bewacht von seinen Abscheulichen Kreaturen.

Duzende liessen ihr Leben, nur um sich durch die entweihende Magie Thimians wieder zu erheben. Blutrünstig wandten sie sich gegen ihre früheren Gefährten, beseelt vom Willen des Knochenkleriker, ehe sie endgültig Erlösung und Frieden im Schosse Adalons fanden.

Der Weg war beschwerlich, und länger als es befürchtet worden war.

Endlose Tunnel in denen man sich verlaufen konnte, Gänge die sich vor den Augen der Menschen zu verändern schienen und schliesslich der Preparationssaal von Thimian selber, sorgten dafür, dass so manch weniger Standhafte den Verstand verlor und kreischend in der Schwärze der Gänge verschwand, auf dass er nimmer mehr gesehen wurde.

Doch all die Anstrengungen und der Mut von Ulias halfen den Tapferen auf ihrem beschwerlichen Weg, so dass sie schliesslich den finsteren Totenmagier erreichten und ihn mit Hilfe ihres Glaubens erschlugen.

Noch während dieser aber zusammen brach, da entschwand ein Schwarzer Schemen aus seinem Leib in die Dunkelheit, und ein fürchterliches Jaulen und Kreischen erschütterte für einen kurzen Moment selbst den gefestigsten Glauben in den Herzen der Adaloniten.

Heute ist Ulias Weissenherz ein treuer Berater und Freund von Fürst Solathan Tiberius, dem er oft zur Seite sitzt, wenn dieser Recht spricht. Obwohl Ulias den Griff zur Waffe gegen andere Sterbliche sehr missbilligt, ist er doch im Kampfe gegen das Düstere immer an der Seite des Paladins Markus von der Nebelhöhe zu finden und gemeinsam versuchen sie Ashkantra zu einem besseren Land zu machen.




Anita Margaretha Thadis

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Name: Anita Margaretha Thadis

Titel: Fürstin Caladias

Gesinnung: Gut

Rasse: Mensch

Gott: Adalon

Status: Tot

Charakterbeschreibung:
"Anita Margaretha Thadis war die unverschämteste, überheblichste und unbeugsamste Frau, die jemals über das Land Ashkantra gewandert ist!"

So sagte es Solathan einst, und noch immer vermisst er sie von ganzen Herzen, obwohl sie schon seid fast 20 Jahren tot ist.

Gestorben bei der Geburt ihres und Solathans einzigem Kind, Miriam.

Wann immer Miriam ihn bittet, dass er von ihrer Mutter erzählt, setzt sich ein sanftes Lächeln auf seine Züge und er streichelt Miriam leise seufzend über ihr Haar, ehe er gesteht, dass sie die einzige Frau gewesen war, die jemals sein Herz hatte erobern können.

Wie viele aus dem Hause Thadis, so war auch Anita Margaretha eine Frau, der Geschickt und Schlauheit in die Wiege gelegt worden waren, und ihre Zunge war scharf genug, dass sie so manchen Tapferen Krieger zu einem Stotternden Kind reduzieren konnte, wagte er es sich auf eine Diskussion mit der feurigen Schönheit aus dem Süden einzulassen. Und wenn dies nicht ausreichte, so beherrschte sie den Degen meisterhaft genug, um damit ihre Worte unterstreichen zu können.

Es ist nicht einmal ungewöhnlich, dass Anita und Solathan sich auf diese Weise begegneten, als er, noch Jung und Unerfahren, erst wenige Jahre nach dem Tode seiner Eltern, ihren Vater besuchte, auf dass dieser den Treueeid auf Solathan als neuen Fürsten, sprechen konnte. Wie es nicht anders sein konnte, erwischten Solathan, der erwartet hatte, treue zukünftige Untertanen vor zu finden, die wohl gewählten Worte Anita's heftig. Innerhalb von Fünf Minuten hatten sie den Landesfürsten gänzlich aus seinem Konzept und in Rage gebracht.

Die nächsten Tage füllten sich mit endlosen Diskussionen, verteilt über den Stall, den Essens-saal, bei der Jagd und schliesslich sogar im Schlafzimmer.

Solathan hatte eine Frau gefunden, die ihm mehr als ebenbürtig war, und Anita empfand in gleichem Masse ihm gegenüber.
Mit solch einer Kraft und Überzeugung hatten beide ihre Meinungen vertreten, dass diese ihre Herzen in den Flammen der Liebe entzündete.

Schon bald wurden aus harschen Worte sanftere, und schliesslich begannen sie einander nicht nur zuzuhören, sondern auch zu vertrauen.

Der Weg zum Altar war von diesem Moment an nicht mehr weit entfernt, und Anita Margaretha wurde zur Fürstin des Landes, an der Seite ihres geliebten Mannes.

Viele Jahre lang waren sie Glücklich, auch nachdem es klar wurde, dass Anita keine Kinder würde zeugen können, und sie liebten sich innig und ohne Falsch. Schliesslich jedoch, schien Adalon die Gebete der beiden erhöhrt zu haben und Anita wurde schwanger mit ihrer und Solathans Tochter, Miriam.

Leider jedoch war es der Fürstin nicht möglich das geliebter Kinde ihrer Vereinigung mit Solathan aufwachsen zu sehen, denn sie tauschte ihr Leben für das ihrer Tochter im Kindsbett.

Zerrissen zwischen der Liebe für sein Kind und der Verzweiflung über den Tod seiner Geliebten, musste der Fürst eine äusserst schwere Zeit durchmachen, wogen denn auch die Amtsgeschäfte gewichtig auf seinen Schultern.

Doch es gelang ihm, unzweifelhaft durch die Liebe seiner Tochter, und heute ist das Reich der Menschen erfüllt von ertragreichen Ernten, zufriedenen Menschen und weisen Priestern.

In den Minuten der Stille jedoch, wenn der Fürst einen Moment für sich hat, findet man ihn oft am Grabe Anita's wo er stumm und leise um seine einzige und wahre Liebe weint...




Arnim Schwarzblut und die Dunkle Garde

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Name: Arnim Schwarzblut

Titel: Hauptmann

Gesinnung: Böse

Rasse: Mensch

Gott: Je nachdem zu welchem Gott Theodor an jenem Tag betet.

Status: Lebendig

Charakterbeschreibung: Arnim Schwarzblut, damals noch unter einem anderen Namen bekannt, war nie ein angenehmer Mann. Schon als Kind zeigte er Tendenzen zur Gewalt, zu bösartigem Verhalten und zum Verbrecher, indem er stahl was nicht angenagelt war, und verprügelte, wer nicht schnell genug weg rennen konnte. Die örtliche Schulmeister konnte mit ihm nicht mehr fertig werden, nachdem er das vierzehnte Lebensjahr erreicht hatte und warf ihn aus der Schule. Arnim aber war nicht traurig darüber, dass er nicht mehr die Hälfte des Tages mit unnützem Zeug verschwenden musste.

Statt dessen besann er sich auf seine Fähigkeiten und bestahl die anderen Schüler oder zwang sie mit heftigen Schlägen zu Boden, um zu sehen wie sie vor ihm im Staub krochen. Als er eines Tages jedoch einmal zu oft zuschlug und einen gleichaltrigen tötete, da hatten die Bewohner seines Geburtsdorfes genug von diesem Monster in Menschengestalt und vetrieben ihn aus ihren Gefilden. Selbst sein Vater und seine Mutter warfen Steine nach ihm, seine Brüder wendeten sich in Ekel ab von dem Mörder und Verbrecher, und Arnim vergass es ihnen nie.

Viele Jahre lang schlug er sich mit kleineren Verbrechen und Gaunereien durch das Leben, schreckte auch nicht davor zurück mit Wilden und Barbaren durch die Wälder zu hetzen, auf der Jagd nach hilflosen Reisenden denen sie ihr Leben und ihren Besitz rauben konnten, ehe er seine eigene Bande gründete.

Das Blut ihrer Opfer war dieser Gruppe genauso ein Verdienst wie deren Goldbeutel und Edelsteine. Blutig war ihr Handwerk und Blutig war das Gold, das sie mit sich davon trugen, doch es scherte Arnim und seine Männer nicht. Jedes Verbrechen war erlaubt, kein Opfer war zu jung oder zu alt um nicht unter den Werkzeugen der mordlüsternen Ungeheuer zugrunde zu gehen.

Doch das reichte Arnim schon bald nicht mehr. Ungeahnt war das Auge der Dunklen auf ihn gefallen, und sie nährten seine Gier nach Vernichtung ohne dass es ihm gewahr war. Er brauchte mehr! Er musste noch mehr Schmerz und Pein verteilen und entschied sich dafür, sich nun an jenen zu rächen, die ihn verschmäht und ausgestossen hatten!

Arnim ging zurück zu seinem Heimatdorf...
Er und seine Bande traten in der tiefsten Nacht der kalten Jahreszeit in die Stadt, geschützt von eisigem Schnee und einem frostigen Wind, und suchten zuerst die Familien seiner Verwandten auf.
Es wurde dafür gesorgt, dass die Familien seiner Brüder den Tod durch einen Dolch an der Kehle fanden, jene jedoch wurden gefesselt, geknebelt und zum Hause ihrer Eltern gebracht.

Dort wartete ihr verstossener Bruder, ihr gehasstes Familienmitglied schon auf ihren Besuch.
Vergnügt, und mit einem deutlich sichtbaren Wahnsinn in seinen Augen, erzählte er seinen Brüdern und Eltern davon, wie er sich an ihnen rächen würde. Dass er sie dafür hasste, dass sie ihm nicht beigestanden waren, ja, dass sie geholfen hatten ihn zu vertreiben.

Er erzählte, dass er ihre Liebsten hatte töten, dann zerstückeln und die Leichenreste in den Dorfbrunnen werfen lassen, auf dass die Dorfbewohner bald an dem vergifteten Wasser sterben sollten. Weiters flüsterte er in einem leisen, aber doch amüsierten Tonfall, dass er ein Geschäft mit den Barbaren vom Land des Eises abgeschlossen hatte, der ihm einiges an Profit und seinen Verwandten eine Menge Schmerzen einbringen würden. Er würde sie an diese verkaufen, und noch während er die Worte sprach, da erfüllte gleissender Schrecken die Augen seiner Verwandten.
Es kümmerte ihn nicht, dass sie zu weinen und zu klagen begannen. Arnim Schwarzbluts Herz war Kalt und ohne Mitgefühl. Wenn dem möglich war, so wurde es sogar noch kälter, als er seine Brüder, gestandene Männer, auf dem Boden wimmern und sich winden sah. Er wusste, er war nicht aus dem gleichen Fleisch wie jene sich windenden Würmer...
Es konnte nicht sein, dass diese mit ihm verwandt seien.

Und so geschah es, dass Arnim Schwarzblut schon bald ein äusserst florierendes Geschäft mit jenen Unglücklichen führte, die ihm in die Arme liefen. Gold und Macht stiegen, je mehr Geschäfte er mit den Barbaren, und auch hin und wieder mit den Orken machte, denn Arbeitskräfte konnte es nie genug werden. Auch als er erfuhr, dass oftmals die Opfer seines ruchlosen Handels an die Dunkelelfen weiter verkauft und dort in fürchterlichen Ritualen hinrichteten wurden, tat es seinem Geschäftssinn keinen Abbruch. Er verdiente gut, und das war, was er wollte.

Doch das Glück war selten einem Manne auf immer treu, und so geschah, was geschehen musste. Arnim und seine Truppe suchten sich ein Ziel heraus, das ihnen weit überlegen war. Eine Gruppe von Abenteurern war es. Erfahrene Kämpen, ein Priester des Adalon und ein Magier der Akademie, welche er in dieser, jenen Schicksalshaften Nacht um ein Lagerfeuer herum erspähte.

Sich gewiss einer leichten und einfachen Beute, sprangen er und die seinigen aus den Büschen und warfen sich auf die überraschten Menschen, doch was sie erwartete, das hatten sie nicht ahnen können.

Wunden, welche Tief und blutig in den Leibern der Abenteurer waren, wurden durch die Wundersame Kraft des Priesters wieder geschlossen. Flammen aus dem Nichts entzündeten die Kleider und Rüstungen der Banditen als beständen sie aus Zunder und einer nach dem anderen fiel unter den mächtigen Hieben der nun wütenden Kämpen, die sich für die ihnen zugefügten Wunden gar fürchterlich rächten.

Knapp nur gelang es Arnim sich vom Kampfesfeld zu retten und so schnell ihn seine Beine trugen, flüchtete er durch das Unterholz des finsteren Wald. Nur das Pumpen seines heissen Blutes in den Ohren, und das feuchte Gefühl des Angstschweisses auf der Haut.

Schnell und schneller rannte er, obwohl seine Seiten stachen als würde man ihm mit schweren Schwertern pieken, und seine Lunge brannte, als hätte man flüssiges Feuer seinen Rachen herunter gegossen, und doch war es ihm nicht möglich sich dazu zu bringen inne zu halten, denn zum ersten mal hatte er das Gefühl der Angst erfahren und nun konnte er sich dem nicht mehr widersetzen.

Aber der Leib eines Sterblichen hat nun mal keine unerschöpflichen Kraftreserven, und als Arnim Schwarzblut schliesslich seine Beine einknickten, da verlor er auch gleichzeitig das Bewusstsein. Er spürte nicht mehr wie sein Gesicht hart auf dem mit fauligen Blättern bedeckten Boden aufschlug und sein Geist langsam in den Tiefen der Ohnmacht versank.

Als er schliesslich wieder erwachte, da fiel ein Schatten auf ihn. Der Schatten eines Mannes mit Bart, Glatze, und zwei Augen, welche brannten als wären sie aus den glühenden Kohlen der Hölle erschaffen, und eine Stimme erklang, tief, und zischend.

"Du bist mein..."

Und so mutig und furchtlos Arnim auch sonst gewesen war, ehe dieser fürchterlichen Nacht, so wagte er es doch nicht, diesem Fremden zu widersprechen. Stattdessen versuchte er krampfhaft sich aufzusetzen, nur um sein Haupt in Demut zu senken und resignierend zu nicken. Das amüsierte Schmunzeln seines neuen Herren über sich war die einzige Antwort, die er auf seine Unterwürfige Geste vorläufig vernehmen sollte.

Wie er später erfuhr, hiess der Mann Theodor Thadis und war ein Graf Ashkantras. Mächtig und Reich.
Leibdiener des Grafen halfen dem Räuber auf und stützten ihn auf seinem Weg zur Kutsche, welche nicht weit entfernt am Rand eines selten befahrenen Weges gehalten hatte.
Schwarz war sie, wie ein Nachtgespenst welche sich nur mehr von der Dunkelheit durch die angebrachten fahlen Wappen des Adeligen abhob. Pferde welche davor gespannt waren glichen fast mehr den schrecklichen Nachtmahren als edlen Reittieren und der Kutscher tat wohl daran sein Gesicht, wenn man es so nennen konnte, hinter einem roten Schal zu verbergen.

Noch während der Fahrt und halb betäubt von seinen schmerzenden Gliedmassen, lauschte Arnim seinem neuen Meister, der ihm mit seiner gedämpften und leicht zischelnden Stimme erklärte welche Pläne dieser für ihn hatte. Hier war es auch, wo er seinen neuen Namen erhielt, Arnim das Schwarzblut, oder einfach Arnim Schwarzblut. Noch während der Fahrt lauschte Arnim den Worten des Grafen und erfuhr von dessen Ziel sich eine Leibgarde aufzubauen die nur zu einem Loyal war, zu ihm, und welche im Gegenzug für ihre Loyalität das erhielt, was sie sich wünschte. Reichtum, Macht und den Schutz des Adels für ihre Verbrechen.

Ein Lächeln begann sich um die Lippen des ehemaligen Räubers einzufinden. Zwar musste er das Knie vor einem Adeligen beugen, doch dafür konnte er nun wohl all seine Begierden ausleben, so fern es ihm gelang, dies jenseits der Augen der Stadt- und Fürstengarde zu tun. Noch waren sie nicht alleine an der Macht, doch seine Situation hatte sich erheblich verbessert. Ja, dieses Geschäft brachte ihm nach einer fürchterlichen Nacht wieder den Glanz eines Sonnenaufganges nahe.

So wurde die Dunkle Garde gegründet, mit Arnim Schwarzblut als deren Anführer, denn er war der Erste, und er war es auch, der mehr und mehr des Gesindels an den Hof seines Meisters holte um sie in die Garde seines Herren einzuführen. Beseelt von nur einem Ziel: Beherrschung des Landes.

Und Arnim, er fand mehr als Gefallen an seiner neuen Tätigkeit...



Fürst Lliodan Tiberius und Fürstin Selena Llyowin, Eltern von Solathan Tiberius

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Status: Verstorben

Fürst Lliodan und Fürstin Selena waren die Eltern des derzeitigen Fürsten, welcher über das Land Ashkantra mit strenger aber fairer Hand herrscht.

Anders als Solathan, war Fürst Lliodan leider nicht so sehr geliebt wie sein Sohn es einmal sein würde. Oft wurde sogar hinter vorgehaltener Hand über den Fürsten geredet, der in den Dingen des Adels sehr unbeholfen gewesen zu sein schien. Man sagt sogar, er wäre oft verspottet worden, selbst von seinen Dienern, jedoch nie offen ins Gesicht.

Etwas, das nicht unbedingt verwunderlich war, schien der Fürst doch von recht schwachem Geiste gewesen zu sein. Die Fähigkeiten in der Kunst des Krieges jedoch waren denen anderer oftmals weit überlegen, soll er doch selbst einen Riesen einst ohne Waffen nieder gerungen haben!

So war ihm Respekt zuteil, wenn auch nur für seine unübertroffene Stärke und Kampfeskraft.

An seiner Seite stand die Gräfin Selena, welche nach der Hochzeit mit ihm zu einer Fürstin erhoben wurde und ihm bei bei den Hofstaatlichen Dingen, welche dem Grobschlächtigen Mann eher schwer fielen, half. Ihr war es zu verdanken, dass die höfische Etikette unter ihrem unbeholfenen Ehemann nicht verkam, ja sie half ihm sogar den Spott und die Schwierigkeiten beim Lernen zu überwinden. Und obwohl der Fürst niemals ein belesener Mensch wurde, so war es ihm bald schon möglich am höfischen Leben in einer Weise teilzunehmen, welche ihn vor Spott bewahrte.

Ihre Güte und Freundlichkeit ist etwas, an das sich die Menschen selbst heute noch zu Erinnern vermoegen, und sie wird fast wie eine Heilige verehrt von jenen, die sie noch persönlich getroffen hatten. Obwohl ihre Liebe ihrem treuen Gatten gehörte, so galt ihre Leidenschaft jedoch Adalon und seinen Lehren.

Leider jedoch nahm die Geschichte um den Geistig leichtbekleideten Fürsten und seine Frau kein gutes Ende, wie in so manchen Märchen, sondern ein eher grausiges.

Während die Armeen von Lliodan im Süden gegen einfallende Horden von Orken des Blutsumpf Klans kämpften, mehrten sich die Gerüchte über eine Armee von Khathos Dienern, die in Wilder Blutlust aus dem Osten her eine Blutige Spur durch das Land zog. Es hiess TAUSENDE habe der Dunkle Gott und sein erster Diener, der Kriegsherr Kar’gorr unter seinem Banner vereinen können, und sie zogen mordend und plündern gen der Hauptstadt.
Und jede Nacht opferten sie Duzende von Hilflosen Menschen auf dem Altar des Mördergottes, um sich dessen Gunst zu bewahren.

Lliodan sandte Boten zu seinem Heer, auf dass sie die Orken so schnell wie möglich besiegen und dann zurück kehren sollten, um den Ansturm des Dunklen Gottes zu ersticken, doch wusste er, dass sie nicht beizeiten den Langen Marsch hinter sich bringen würden, und so entschied er sich die Stärksten und Tapfersten Bürgerliche und Gutsbesitzer zusammen zu rufen, um sie mit allem auszustatten, dass ihnen bei der kommenden Feuerprobe helfen konnte.

Trotz seiner etwas hilflos scheinenden Worte, welche er zum Volke sprach, kamen sie in Scharen! Bauern wie auch Gutsbesitzer vereinigten sich am Phoenixhorst, wo der Fürst seinen Sitz zu jener Zeit noch hatte, und folgten ihm in eine gewaltige Schlacht!

Unerfahrene Kämpen und Bürger traffen auf Blutrünstige, Halbwahnsinnige Krieger und Priester des Dunklen Gottes Khathos am Fusse der Dunkelberge, und ein Kampf entbrach der selbst die gefürchtete Schlachtenwut der Orken in den Schatten zu stellen vermochte.

Das Blut floss in Strömen und färbte den schlammigen Grund rot.

Trotz des Mutes und der Kraft der Verzeiflung, welche Lliodan und die seinen erfüllte, konnten sie dem Ansturm des Irrsinns nicht lange Standhalten und nach Verlustreichen Tagen begann Kar’gorr, der an der Spitze selber mitritt, die Tapferen zurück zu drängen.

Für jeden Anhänger Khathos’s fielen 3 Kämpen auf der Seite des Fürsten, und nach einer Woche, und stetigem zurück treiben, blieb ihm und den seinigen Nichts anderes übrig, als sich in Fürstenschloss zurück zuziehen und zu versuchen, wenigstens dieses zu halten!

Tage vergingen in denen eine Endlose Flut von Barbaren und Verrückten gegen die gewaltigen Mauern anstürmten, zurück geschlagen nur mehr von Angst und einem letzten Funken Hoffnung, dass die Armeen des Fürsten rechtzeitig eintreffen würden.
Doch auch diese wurde leider nicht erfüllt...

Am Fünften Tage der Belagerung gelang es den Anhängern Khathos’s die Mauern endlich zu überwinden, und nachdem die Tore geöffnet worden waren, stürmten sie wie eine Flut von Maden in den Phönixhorst, alles und jedes niedermetzelnd, das sich ihnen in den Weg stellte.

Der letzte Platz, welcher eingenommen wurde, war der Thronsaal selber, in den sich die letzten Überlebenden zu retten versucht hatten. Kar’gorr brach die Türen mit seiner gewaltigen Kampfesaxt auf und stürmte hinein, gefolgt von Duzenden seiner Gefolgsleute, und mit einem erfreuten Leuchten in den Augen nahm er die Möglichkeit wahr, seine Kampfeskraft mit der des Fürsten zu messen.

Leider jedoch war der Fürst, nach Tagen voller Kämpfen und Entbehrungen, kein wahrer Gegner für den Kriegsherrn, welcher von der unheiligen Kraft seines Herren erfüllt war, und wurde schliesslich nach einem kurzen Kampf vom Diener Khathos' erschlagen!

Noch in der folgenden Nacht sollen er und die Seinigen in den Brennenden Ruinen des Schlosses gefeiert und aus den Schädeln des Fürsten und seiner Gemahlin ihren Siegestrunk genossen haben.

So schrecklich dies auch war, so Gut erwies sich dies für das Land selber.

Am kommenden Morgen erreichten die Heere des Fürsten endlich das Schloss, nur um die Finsteren Herrscharen Khathos’s halb betrunken und schlafend in den Ruinen vorzufinden.

Von einer fast schon heiligen Wut erfüllt, sprangen die Ritter und Paladine von ihren Pferden und warfen sich auf die Finstere Horde, die kaum eine Möglichkeit hatten sich zu wehren.

Unzählige wurden Niedergestreckt wo sie standen, und die Krieger des Fürsten machten für keinen eine Ausnahme!

Zwei Tage lang erschlugen sie jeden, welcher das Banner oder das Siegel des Khathos trug, erst dann erlaubten sie sich zu ruhen, ehe sie am vierten Tag auszogen und den letzten plündernden Anhänger endgültig den Garaus machten.

Die Leichen des Fürsten und der Fürstin aber wurden vorsichtig wieder zusammen gefügt und dann in Sarkophage gelegt, so dass sie die Reise zur Stadt und zum Tempel Adalons heil überstehen sollten.

Dort wurden sie dann unter den höchsten Würden und unter den Ehrerbietungen von Zahlreichen Adeligen zur ewigen Ruhe gebettet. Für immer erinnert als diejenigen, welche es möglich machten, die Armeen Khathos’s solange aufzuhalten, dass sie besiegt werden konnten.




Kar'gorr

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Name: Kar'gorr

Titel: Kriegsherr Khathos

Gesinnung: Böse

Rasse: Unbekannt

Gott: Khathos

Status: Unbekannt

Charakterbeschreibung:
Kar'gorr, ein Barbar, ein Monster, eine Legende.
Unter den Anhängern von Kar'gorr gibt es nicht einen, der jemals sein wahres Gesicht gesehen, oder einen Blick auf die Haut des Mannes geworfen hat, die sich unter jener massiven Rüstung verbarg. Es heisst er stamme von Riesen, doch dem kann nicht sein, müsste er doch weit grösser dann sein. Andere sagen die Hölle selbst habe ihn ausgespuckt, was durchaus zutreffend sein könnte, erinnert man sich die Greueltaten, zu denen er Fähig ist.

Was auch immer die Wahrheit ist, mit Sicherheit weiss man nur, dass er sich Khathos mit Herz und Seele verschrieben hat. Niemand unter den Sternen Ashkantras steht treuer zu jenem Verstossenen Gott. Niemand brachte mehr Blut auf seinen Altären zum kochen als der finstere Kriegsherr Kar'gorr.

Jene, die mit ihm auf dem Schlachtfeld waren, beschrieben ihn als Wahnsinnigen, der brüllend und mit wuchtigen Hieben durch die Reihen der Gegner brach. Wild und Ungestüm stürzt er sich auf seine Feinde und es soll selbst vorgekommen sein, dass er sein Schwert zur Seite warf, nur um dem Feind mit eigenen Händen das Gesicht vom Schädel zu reissen. Wahrlich, sobald der Kampf beginnt ist Kar'gorr nichts anderes als ein Berserker, der im Blutrausch jeden tötet, der ihm zu nahe kommt.

Fand man ihn in seinem Zelte vor, wo er neue Feldzüge plante, oder des Abends nahe des Lagerfeuers seiner Horden, so erscheint er einem fast unnatürlich still. Er spricht nicht viel, doch ist was er zu sagen hat in einer perversen Weise brilliant. Seine Schlachtenpläne enthalten oft Antworten auf mögliche Angriffe und Verteidigungszüge der Gegner. Ob sie ihn von der Flanke angreifen können, wann sie wohl ihre Bogenschützen zum Einsatz bringen würden und wie er sich das Verhalten der Feinde am besten zu nutze machen konnte. Ja, Kar'gorr war wirklich vom Genie und Wahnsinn seines Meisters berührt worden.

Und fast, vor vielen Jahren, wäre es ihm beinahe gelungen die Träume Khathos umzusetzen und Ashkantra unter die mörderrische Herrschaft seiner Macht zu stellen.

In jenen Tagen, als er den Phönixhorst angriff und mit seinen Armeen eroberte. Damals, als er den Fürsten des Landes, Lliodan Tiberius, und seine geliebte Frau Selena Llyowin, für immer aus dem Weg seines Herren räumte und damit auch die kontrollierende Instanz Ashkantras nieder streckte.

Die niederen Instinkte jedoch, welche seine Horden unter ihm vereinte wurden nun zu ihrem Untergang. Im Glauben mit dem Tod des Fürsten das Land unter ihre Macht gebracht zu haben ergaben sich die Barbaren und Krieger Khathos einem Rausch aus Alkohol und waren unvorbereitet als die Armeen Lliodans eintrafen um ihnen den Garaus zu machen.

So wie sie die tapferen Verteidiger niedergemetzelt hatten, so wurden die Horden Khathos von Ashkantras Rittern und Paladinen besiegt. Jeder einzelne ertrank in seinem eigenen Blut, als die rechtschaffende Wut der Ehrbaren sie verbrannte.

Als man später aber die Toten zählte und hoffte unter ihnen auch ihren grausamen Anführer zu finden, da wurden sie enttäuscht. Denn unter all jenen, da fand sich nicht die Rüstung Kar'gorrs. Nicht sein Schwert. Nicht sein Umhang, und auch nicht sein Leib.

So streicht der finstere Krieger wohl noch immer umher und tut das Werk seine düsteren Patrons...




Lichepharao Narzarath

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Name: Narzarath

Titel: Lich Pharao

Gesinnung: Böse

Rasse: Mensch

Gott: Herr der Knochen

Aussehen/Auffälligkeiten:
-Mumie
-Bandagiert
-Dürr und mehr aus Knochen und Bänder als aus Fleisch bestehend
-Zwei grünglühende Punkte in seinen Augenhöhlen


Bekleidung:
-Bandagiert
-Kopfschmuck mit Schlange verzierung
-Lendenschurz verziert mit Hiroglyphen und Symbolen
-Metallarmbänder mit Zeichen des HdK
-Kettenhemd für Oberkörper
-Sandalen
-Stab mit leuchtender Spitze

Status: Untot

Charakterbeschreibung:
Tief unter dem Sand der Wüste, in einem Thronsaal ohne Namen, sitzt der uralte Lich Narzarath und studiert vergilbte Schriften und Bücher, aus einer Zeit bevor die Menschen ihre Füsse auf den Boden Ashkantras setzen.
Hier ist es, wo er darauf wartet dass seine Jünger seine Stadt wieder auf den heissen Wüstensand herauf heben, auf dass er erneut sein Reich erschaffen kann, welches schon vor Tausenden von Jahren mächtig über einen Teil des Landes herrschte.

Narzarath ist ein alter Lich, der sich ganz dem Wissen und der Forschung verschrieben hat. Wo andere in einen Kampf stürzen würden, da wartet der Lich Pharao ab. Unnötige Kämpfe sind ihm ein Greul. Nur wo sich ein Vorteil für ihn ergibt, da findet er es notwendig jene zu zerschmettern, die ihm entgegen treten.

Einige sagen gar, dass er es geniesst, einen würdigen Gegner hin und wieder zu haben, um seine Fähigkeiten und Denken neu zu schärfen für Konflikte mit seinem Erzfeind, dem Dracolichen.

Manch einer sagt ihm sogar Wahnsinn nach, denn es kam schon vor, dass er seinen Feinden half in Besitz eines bestimmten Objektes oder einer Information zu kommen, welche für ihn, aber auch andere, eine Gefahr darstellt. Sollte es sein, dass die endlose Zeit welche er in den Tiefen der Wüste verbrachte, ihn so sehr langweilte, dass er es nun geniesst gefordert zu werden?

Wissen, Politik und Magie sind die Werte, denen der LichPharao nun seine grösste Aufmerksamkeit schenkt, sehnt er sich doch genauso nach Unterhaltung wie nach verborgenen Geheimnissen der Magie.




Skardik Knochensplitter, der Dracolich

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Name: Skardik Knochensplitter

Titel: Fuerst der Lichdrachen

Gesinnung: Böse

Rasse: Drachen (Untot)

Gott: Herr der Knochen

Aussehen/Auffälligkeiten: Untoter Drachen von gewaltiger Grösse. Die Knochen haben eine grün-bräunlich / weissliche Färbung angenommen. Die Flügel des Dracolich scheinen kontinuirlich mit grünlichen Flammen zu brennen während in den Tiefen seiner Augenhöhlen zwei kleine Punkte bösartig glimmen. Die Zähne des Dracoliches haben sich von denen eines Drachen weg entwickelt und das Gebiss birgt mehr Ähnlichkeiten mit dem Maul eines Haies nun. Endlose Reihen von dreieckigen, dolchartigen Zähnen füllen die knöcherne Schnauze des massiven Skelettes, bereit alles zu zerschredden das zwischen die Kiefer der Bestie gerät.


Bekleidung: Der Dracolich trägt keinerlei Kleidung, jedoch sind mehrere Edelstein besetzte Bänder und Schmuckstücke an seinem Leib befestigt.

Status: Untot

Charakterbeschreibung:
Wo die meisten Untoten kalt und gefühllos erscheinen, da ist es Skardik das genaue Gegenteil. Fast sollte man meinen, einem schlecht gelaunten Drachen böser Gesinnung gegenüber zu stehen, statt einem Jahrtausende alten untoten Geschöpf.

Der Grund dafür mag vielleicht in den Flammen zu finden sein, die ruhelos seine knochigen, fleischlosen Flügel umtanzen, oder in dem grünen Licht, das in seinen Augen brennt, ist es doch ein Zeichen der Macht eines Fürsten der Daerunim, doch die Wahrheit ist ist düsterer als man es sich vorstellen kann.

Skardik Knochensplitter ist ein Experiment. Das erste, welches sein Herr und Meister im Lande Ashkantra durchführte, und bis heute auch das erfolgreichste und bei weitem mächtigste.

Sich gewahr der Gefahr, welche durch eine vereinte Armee der Drachen für ihn bestehen könnte, hatte der Herr der Knochen geplant sein neuestes Geschöpf als Mittel deren Zerstörung einzusetzen.

Zu diesem Zwecke nahm der Daerunim Fürst ein Stück seines eigenen Fleisches und begann es zu formen und zu verändern, bis es einem Drachenherzen auf die letzte grünfluereszierende Ader glich. Dann steckte er seine Pranke in den Skelettierten Leib Skardiks und befestigte das unheilige Organ zwischen den gewaltigen Rippen des toten Ungetümes, das ihm zu diesem Zeitpunkt schon seid einer Weile loyal zur Seite stand.

Beschenkt mit einem Teil der Macht des HdK, transferiert in den Drachen durch das teuflische Herz, erhob sich der Lichdrachen in die Höhe und suchte mit bösartiger Zielstrebigkeit die Höhlen und Lagerplätze seiner einstigen Verwandten und Freunde auf. Von einem hungrigen Fieber erfüllt drang er tief in die Heiligtümer seiner Artgenossen ein und zerfetzte ihre sterblichen Leiber, ehe er sich sowohl an deren Körper als auch ihren Seelen gütlich tat.

Trotz, dass Skardik keinen Magen besass, konnte er doch das Fleisch der Drachen verzehren, wurde es doch von seinen Knochen absorbiert, nachdem seine rasiermesserscharfen Zähne es genügend zerfetzt hatten. Und mit jedem seiner Verwandten den er tötete wurde der Lichdrachen mächtiger und stärker. Mit jeder Seele die er verspeiste begannen grössere Flammen aus seinen Flügeln zu schlagen, gespeist von der Lebensenergie dieser alten Geschöpfe.

Obwohl Skardik Knochensplitters Macht mit jedem Opfer anwuchs, hatte dies auch Nebenwirkungen. Er absorbierte mit der Energie der Drachen nicht nur deren Kraft und Vitalität sondern auch Persönlichkeit und Erinnerungen, und schon bald musste er nach jedem Opfer um die Herrschaft über seinen Leib kämpfen.

Unterstützt durch die Magie seines Herren, blieb Skardik immer Meister seines Körpers, konnte jedoch nicht verhindern, dass die Seelen seiner Beuten zu ihm sprachen und so ist es nicht verwunderlich, dass der Lichdrache immer angespannt und leicht erregbar erschien. Ja, war er doch äusserst anfällig für Gewaltausbrüche die oft ganze Landstriche voller Verwüstung hinterliessen.

Kurz vor dem Verschwinden des HdK aus den Landen, flösste er dem Herzen des Drachen eine weitere Portion seiner Macht ein, welche die Stimmen im Geist Skardiks zu einem kaum verständlichen Flüstern abschwellen liess. Endlich wieder in der Lage seine eigenen Gedanken zu verstehen und Fähig seine Wutausbrüche zu kontrollieren wurde der Lichdrache zu einem äusserst wertvollen und kompetenden Diener des Daerunim Fürsten, der seine Aufgaben mit äusserster Präzision und Effektivität erledigte.

Jedoch hatte Niamel inzwischen genug vom Untoten Drachen, der so unerbittlich unter den Drachen gewütet hatte, und erwarteten ihn am Horst eines jungen Golddrachen. Dieser versteckte sich in den Wolken, während seine Herrin 4 Tage und 4 Nächte lang darauf wartete, dass der Dracolich den Ort aufsuchte.
Sie wurde nicht enttäuscht.

Überrascht von der Präsenz des Göttlichen Wesens, versäumte der Drachen es sich sofort ihrer zu entziehen und wagte es sogar vor ihr zu landen. Vielleicht war es auch eine gewisse Hochmütigkeit, die ihn annehmen liess, dass er ihr ebenbürtig sei an Macht, musste jedoch schon bald lernen warum selbst Fürsten der Daerunim nie versuchten einen Gott zu einem direkten Kampf heraus zu fordern.

Ohne dass es dem Drachen gelang sich der göttlichen Wut Niamels zu widersetzen entriss sie ihm das Herz und liess ihn geschlagen und besiegt auf dem Feld des Kampfes zurück.

Geschwächt, jedoch nicht vernichtet.

Ohne sein Herz war der Dracolich aber nicht mehr in der Lage die Seelen anderer Drachen in sich aufzunehmen. Zu Stark waren sie für seine vermoderten Knochen ohne die Macht des Knochenvaters, so dass sie diese womöglich sprengen würden, sollte er es wagen sie zu verschlingen. Zum anderen ertönten die Stimmen jedes einzelnen verzehrten Verwandten wie Donnerhall im Geiste Skardiks, und er war nicht mehr in der Lage sie aus seinem Verstand verdrängen.

Heute ist Skardik verrückt. Über den Abgrund des Wahnsinns getrieben von einem endlosem Stimmenwirrwarr in seinem Schädel, der ihm keinen Moment der Ruhe gibt. Nur wenn er sich der Gewalt hingeben kann, scheinen die Seelen seiner Opfer in Ehrfurcht zu verstummen und leiser zu werden. Was erklärt, warum der Lichdrachen sich so sehr daran ergötzt, Vernichtung und Zerstörung über die Welt zu bringen. Ist es doch für ihn die einzige Möglichkeit, sich selber denken zu hören.

Bis er wieder sein Herz in Besitz nehmen kann ist es ihm auch unmöglich weitere seiner alten Art zu jagen und in sich aufzunehmen. So ist er dazu gezwungen die schwachen Kreaturen wie Menschen, Elfen, Zwerge, Orken und Dunkelelfen zu verspeisen, um seinen Hunger nach frischen Seelen zu stillen.

Doch er träumt von dem Tag, an dem er sein Herz wieder in Besitz nehmen kann und davon, dass sein Leib wieder alleine ihm gehören wird.

So schläft und plant er in den Tiefen der Zitadelle der mondlosen Nacht und sein Hass brennt heisser als jede Flamme...



Silbana Sternschimmer

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Name: Silbana Sternschimmer
Titel: Hochdruidin
Rasse: Elfe
Klasse: Druidin
Gott Alianda, Niamel und Awyniel
Status Lebendig



Charakterbeschreibung:

Silbana wirkt manchmal zerbrechlicher als sie eigentlich ist. Ihr Aussehen ist derart zart und anmutig, dass man nur schwer einschätzen kann, über welche Macht sie verfügt. Angesichts ihres überzeugten und respekteinflößenden Auftretens könnte man fast glauben, dass sie eher an einen königlichen Hof gehört als in die freie Natur. In jedem Falle lässt sich nicht leugnen, dass sie eine wahrhaft edle Schönheit ist und es mit Sicherheit nicht viele Frauen gibt, die sich mit ihr messen können.

Als Hochdruidin hat sie den höchsten Rang unter den Druiden Ashkantras. Zudem nimmt sie gegenwärtig auch den Rang einer Bewahrerin über das nasse Element ein, wenngleich sich allerdings die Anzeichen mehren, dass Silbana diese Aufgabe künftig einer jüngeren Generation überlassen und sich stärker auf die Gesamtheit der Natur konzentrieren will.

Sie ist wohl vertraut mit den elfischen Ansichten über die Entwicklung ihres Volkes und kann den rechtschaffenen Zorn der Elfengöttinnen auf Shiraleth gut nachvollziehen. Allerdings hofft sie stets, dass sie eines Tages friedlich zwischen Elfen und Dunkelelfen vermitteln kann. Zu diesem Zweck ist sie immer auf der Suche nach Möglichkeiten, den Konflkt beider Völker zu beenden. Manche Elfen vermuten gar, dass Silbana in den Städten der Dunkelelfen bereits über Verbündete verfügt, durch die sie stets über die Situation im Unterreich informiert ist.
Zudem erzählt man sich, dass Silbana selbst die ältesten Geheimnisse der Wälder Ashkantras kennt. Wieviel davon wahr ist, kann aber wohl nur Silbana selbst sagen.
Auf jeden Fall verfügt sie über ausgezeichnetes Wissen über die elfische Gesellschaft, beeindruckendes Wissen über die Ziele der Elfengöttinnen und ein hervorragendes Verständnis der elfischen Glaubensvorstellung.
Fundierte Erfahrungen in der Heilkunde sind bei ihr als Druidin selbstverständlich.
Sie kann eine wahre Quelle an Informationen sein. Auch wenn sie vieles für sich behält und nur das Wissen preisgibt, was wirklich erforderlich ist, merkt man ihr an, dass sie schon viele Wunder dieser Welt gesehen haben muss. Sowohl unter Elfen als auch Menschen gilt sie als ausgezeichnete Ratgeberin mit einem brillianten Verstand.


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BeitragVerfasst: 8. Jan 2006, 21:57 
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Trythil Ilytrihar

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Name: Trythil Ilytrihar

Titel: Ilharess

Rasse: Dunkelelfe

Klasse: Klerikerin

Gott: Shiraleth

Status: Lebendig

Charakterbeschreibung:

Dunkler Samt und unzählige Gold glänzende Spinnensymbole, zierliche Finger und eine schmale Taille im Einklang mit perfekten femininen Zügen eingehüllt in ein rotes Kleid aus Seide.

Man kann vermutlich sagen das Trythil einer der angesehensten, hinterlistigsten und schönsten Dunkelelfen der Unterwelt ist. Es gibt nur wenige die ihr Nachstehen können. Leider gab es zu ihrem eigenen bedauern eine Familienangehörige die schon zuvor all diese Eigenschaften aufwies und in deren Schatten Trythil schon seit Jahrzehnten steht.
Ihre eigene Schwester, Val’ryll. Im Volk sind noch Heute einige davon überzeugt das Trythil lediglich die Lorbeeren von ihrer Schwester geerntet hat und sie eigentlich nicht würdig ist den Thron des Hauses Ilytrihar zu besteigen. Einige wenige sagen Trythil hätte ihre Schwester gemeuchelt um nicht immer in ihrem Schatten zu leben.

Trythil ist engstirnig und versucht oft Entscheidungen durchzusetzen ohne die anderen Matronen davon zu informieren. Da diese meist mit ihrem eigenen Haus zusammenhängen und ihr Vorteile verschaffen fällt sie bei den anderen Matronen die auch im Stadtrat sitzen oftmals stark in Missgunst. Jedoch hatte es für Trythil bislang noch keine ernsthaften Folgen da sie es immer wieder geschafft hat die Matronen durch Redegewandtheit und Überzeugungskraft gutmütig zustimmen.

Aus unerfindlichen Gründen gelangt Trithil immer wieder an die geheimen Pläne anderer Häuser, und es gelingt ihr dadurch oft diesen einen Schritt vorraus zu sein. Ein Zustand, den jene seit Jahren vergebens zu ändern versuchen. Fast scheint es als wären mehr als nur Spione ihres Hauses hier am Werk
Mögliche Intriganten und Querschläger im eigenen Volk werden unbewusst in Positionen gebracht, in denen sie dem führende Haus Ilytrihar Vorteile verschaffen, ohne es zu ahnen oder gänzlich zu wollen.

Trythils Glaube an Shiraleth ist ungebrochen und wird bis ans Ende ihrer Tage immer eine große Rolle in ihrem Leben spielen.Da sie eine der höchsten Vertreterinnen der dunklen Herrin ist, ist sie ewig darauf bedacht nicht in Ungnaden zufallen. Sie würde sicher nie gegen irgendeine Lehre verstoßen oder etwas gegen den Willen der Göttin unternehmen.
Da sie sich so ihr eignes Grab schaufeln würde.

Anzeichen von Schwäche versucht sie in der Öffentlichkeit oder bei Versammlungen mit den anderen Matronen vollkommen zu unterdrücken da sie sich Gewiss ist das die anderen Priesterinnen nur auf den richtigen Zeitpunkt warten um sie zu stürzen. So ist es für Trythil vollkommen normal das sie immer eine Leibgarde an ihrer Seite hat. Obwohl ihre Macht erheblich ist, kann selbst sie sich nicht gegen die vereinten Matronnen auf Dauer zur Wehr setzen.

Trythil ist sehr wohl mit der brenzligen Lage ihres Volkes im Bezug auf andere Rasse eingeweiht. Jedoch verzichtet sie auf offene Scharmützel wenn diese nicht notwendig zwingend sind und greift auf altbewährte Mittel zurück: Intrigieren und Steuern.
Die gemeinsame Blutlinie mit den Elfen lässt sie bei einem zusammentreffen immer wieder in einen Gewissenskonflikt kommen, einerseits soll es vorgekommen sein das Trythil sich brüderlich gegenüber ihren Geschwistern verhalten hat andererseits soll es beim ersten Blickkontakt sofort zu Kampf gekommen sein.


Maeryl Themedore

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Name: Maeryl Themedore

Titel: Ilharess

Rasse: Dunkelelfe

Klasse: Klerikerin

Gott: Shiraleth

Status: Tot

Charakterbeschreibung:

„Shiraleth selbst wandelt mit uns im Kampf und führte uns gegen die Zwerge zum Sieg!“

Maeryl Themedore war ein Mysterium. Krieger, die sie in die Schlacht führte, waren davon überzeugt Shiraleth selbst würde sie begleiten. Ganz im Gegenteil zu anderen Matronen zog Maeryl zusammen mit den Soldaten in den Krieg und verharrte nicht nur am Schlachtfeldrand sondern schlug sich auch durch die undurchdringbarscheinenden Gegnermassen.

Die Saga im Volk, dass die dunkle Herrin selbst unter ihnen weilt, ist vermutlich auf das sehr anormale Aussehen Maeryls zurück zuführen. Sie besaß nicht die Züge, die ein normaler Dunkelelf aufweist, vielmehr war sie eine Monstrosität.
Ihr Kopf war kahl: anstatt weißen langen Haaren verdeckt eine Maske aus blauglänzendem Metall ihre linke Gesichtshälfte. Ihr linkes Auge war durch diese verdeckt und lediglich einige Rubine deuteten an wo sich dieses befindet. Zu dem ging eine starke magische Aura von dem Gegenstand aus.
Ein weiß-blauer Schleier umgab einige ihrer Körperteile, ob es nun dichter Nebel oder unzählige feingesponnen Spinnenweben waren hatte zu diesem Zeitpunkt keinen interessiert.
Nach ihrer Verwandlung und vor ihrer Machtergreifung spielte sich Maeryls Leben lediglich in den Gemäuern ihres Hauses ab, da andere Dunkelelfen von ihrem unnatürlichen Aussehen angewidert waren oder es sogar als Belästigung auffassen.

Laut Aussagen war Maeryl die Zweitgeborene, ihre Schwester hat sie seit ihrer Geburt manipuliert und Kontrolliert. Dem ging Maeryl ohne Trotz nach, da sie immer darauf aus war ihrer großen Schwester nach zueifern. Jede Aufgabe erledigte sie mit einem gewissen Stolz und mit absoluter Präzision. Natürlich waren es nur Kinderspielerein, die mit den Aufträgen der herrschenden Dunkelelfen nicht zu vergleichen waren, ähnlich wie unzählige Mutprobe.
Jedoch kam es grade bei einem wie diesen, zu einem Unfall mit schwerwiegenden Folgen.
Maeryl versuchte wie schon so oft, einige Pilze aus dem Garten des Hauses Ilytrihar zu stehlen. Ihre Schwester wartet in sicherer Entfernung und schaute Maeryl dabei zu wie sie sich durch den Pilzgarten der verfeindeten Matriarchin pirschte.
Jedoch wurde sie bei der Ausführung gestört und hatte vielleicht Glück das sie nicht in die Hände der patrolierenden Wachen fiel.
Durch das gesteigerte Ehrgefühl, dass sie schon seit ihrer Geburt erfuhr, war es durch ihr eigenes Empfinden unmöglich mit dieser Schande ohne angemessene Bestrafung weiter zuleben.
Die Bestrafung war allerdings schlecht gewählt denn die etwa 8cm lange Schneide des Dolches war durch die hauseignen Krieger mit Gift, das bei dem Kontakt mit der Haut eine ätzende Wirkung entwickelte versehen. Die Verletzungen die sich Maeryl dabei zuzog waren so Enorm das sie Maeryls junge Seele in unglaublicher Schnelle in den Tod rissen. Es war wahrscheinlich eine Gabe der dunklen Göttin, die vermutlich wusste was Maeryl später für eine Rolle für die Dunkelelfen spielen wird das, das junge Kind so früh gefunden wurde.
Durch die schweren Verletzungen war es allerdings unmöglich dem Kind ein normales Leben zu schenken. Die Magier Themedores verbrachten Wochen in den Kellergewölben und nach unzähligen Versuchen soll Maeryls kleiner Körper wieder soweit instand gesetzt worden sein, dass sie im Unterreich ohne Beschränkungen Leben konnte.
Leider wurden die Folgen der Magieeinwirkung erst später sichtbar. Maeryls Haut verfärbte sich ungewöhnlich blass, das linke Auge verlor stark an Sehstärke und es war ihr nur durch magische Artefakte möglich die angeborene Fähigkeit der Dunkelelfen, auch im Dunkeln klar zusehen, auszuüben.

Durch die magischen Einflüsse und die Tatsache das Maeryl schon in ihrer Kindheit auf die Magie angewiesen war fühlte sie sich den anderen Priesterinnen der Spinnenkönigin gegenüber minderwertig auch wenn sie selbst die Gunst ihrer Göttin genießt.
Alleinig durch ihre Schwester war es Maeryl möglich trotz ihres anormalen Aussehens an die Spitze der Hierarchie zugelangen. Ihre Schwester hat kurz zuvor begonnen ihr Machtspiel mit Maeryl fortzusetzen. Sie hat die Fäden im Hintergrund gezogen und durch Maeryls taktisches Verständnis und ihrem politischen Willen war es ein leichtes die alte Stadtherrin aus dem Weg zu räumen.
Normalerweise war daran kein Gedanke zu verschwenden, für so ein entstelltes Geschöpf gibt es eigentlich nur den Weg in den Tod oder ein Leben in Schande.

Niemand hätte zu diesem Zeitpunkt erwartet, dass gerade Maeryl die wohl wichtigste Rolle für alle Wesen im Unterreich spielt.
Nachdem sie sich durch einige Raffinessen und der Hilfe ihrer Schwester, der alten Ilharess entledigt hatte, verkündete sie noch in der selben Nacht, dass Themedore das neue Herrscherhaus ist.
Das Volk war zuvor selbsteingenommen und alle anderen Häuser waren seit beginn Maeryls Thronherrschaft davon überzeugt das diese nur wenige Wochen dauern wird. Jedoch waren sie nicht davon in Kenntnis gesetzt das Maeryl wesentlich mehr Bezug zum Volk fand als je eine Matriarchin zuvor. Grade die Matronen der anderen Häuser missachteten das Monster sodass nachdem sich heraus gestellt hatte das Maeryls Herrschaft länger als zuvor Vermutet dauern könnte Pläne gegen die Matriarchin gestrickt wurden. Die Dunkelelfengemeinschaft spaltete sich in 2 Gruppen: Einerseits waren es die Befürworter, die zwar von Maeryls Aussehen angewidert waren jedoch ihren Nutzen in dem fanden was sie tat und die Gegner die aber nicht die Macht oder den Mut fanden um den Thron schnellst möglich zu reinigen da kein anderes Haus mehr Befürworter fand als Themedore.

Maeryl beschlagnahmte sofort das Haus der Stadtherrin. Von diesem Zeitpunkt traf sie alle ihr relevanten Entscheidungen im Beisein ihrer engsten Vertrauten. Unter anderem die Übergriffe auf die bis dahin bekannten Völker, den Angriff auf die Zwerge, die Errichtung einer neuen Stadt namens Chathar’dro und dem Bündnis mit dem menschlichen Fürst Iljian Jearhis, in dessen Stadt sie sich einen Sitz errichten lies. Wohlmöglich wurden alle Entscheidungen die aus dem Sitz der Stadtherrin kamen von Maeryls Schwester getroffen, und Maeryl war lediglich das aushänge Schild damit sie selber nicht in die Schussbahn gerät und gewiss sein kann kein Opfer eines Attentats zu werden.

Sicher ein kluger Schachzug da Maeryls Leben ein sehr schnelles Ende durch einen gezielten Stich in ihren Hüftbereich nahm. Ihre Schwester die von der Macht die sie durch Maeryl erlangte allmählich in den Wahn getrieben wurde befahl sofort den Schuldigen zu finden.
Dieser wurde noch am gleichen Tag durch das Haus Themedore in Mitten Chathar’dros hingerichtet zu Ehren Maeryls. Doch aus lauteren Ecken kam immer wieder das Gerücht, dass die Assasinengruppe „Die Dreidornige Schattenrose“ vom Haus Ilytrihar für ihren Tod verantwortlich seien. Maeryls Schwester führt das Haus Themedore noch Heute mit Geschick jedoch ist es unwahrscheinlich das sie irgendwann einmal soviel Ansehen und Macht besitzen wird wie damals durch ihre Schwester. Der einzige Aspekt der dafür spricht das sie nicht die Stadtherrin war, ist das sie noch Lebt und Maeryl nur noch als Legende in Chathar’dro weilt.


Arombolosch Donnerschlag, Sohn des Xorlosch

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Name: Arombolosch Donnerschlag

Titel: Bergkönig von Mo’r Goria

Gesinnung: Gut

Rasse: Zwerg

Gott: Isguhram

Status: Lebendig

Charakterbeschreibung: Arombolosch wurde vor 134 Jahren als Sohn des damaligen Bergkönigs Xorlosch von Mo’r Goria geboren.
Ein König, der überaus tief in seinem Glauben an Isghuram verwurzelt war und diesen auch an seinen Sohn weitergab, jedoch es versagte Arombolosch auch seine persönliche Liebe zuteilen werden zu lassen.

Der Umgangston zwischen Vater und Sohn waren daher relativ kühl und immer in einem Offiziellen Rahmen gehalten, der sie davon abhielt sich einander zu nähern. Schon von Kindesbeinen an wurde Arombolosch die zwergische Etikette, als auch Diplomatie und Politik nahegelegt, auf dass aus ihm ein Zwerg werden würde, der den Thron seines Vaters später einmal mit Würde übernehmen konnte.

Der Prinz warf sich mit einer wahren Inbrunst in die Studien, alleine im Versuch seinen Vater zu beeindrucken.
Schon bald gelang es ihm die meisten der Erwartungen, welche von seinen Lehrern in ihn gesetzt wurden, zu übertreffen, und er meisterte jederlei Prüfung, die sie ihm vorsetzen, doch nie war es genug, die Liebe des Königs zu erhalten.

Der Bergkönig, der Vater Aromboloschs blieb unnahbar.

Eine Verbitterung erfasste den jungen Prinzen, wie sie kaum zuvor ein Zwerg für einen anderen seines Volkes gekannt hatte, und im Stillen fluchte er seinen Vater für dessen Indifferenz und Ablehnung.

Nur kurze Zeit später wurde das Volk der Zwerge von einer fürchterlichen Krankheit heimgesucht.
Einer Pest, welche jeden erfasste, sei es Priester oder Verwandter des Königs. Den Zwergenpocken. Eine Krankheit, für die sich im geheimen Arombolosch selber die Schuld gab, fürchtete er doch, seine Wut auf seinen Vater und die Worte die er sprach hätten diese über sein Volk gebracht.

Eine Strafe der Götter.

Wer hätte ahnen können, dass Arombolosch während dieser Zeit zum ersten und letzten Mal erfuhr, wie sein Vater ihn doch wirklich liebte.
Der Bergkönig kam an diesem Abend zu ihm, umarmte ihn und entschuldigte sich beim jungen Prinzen für all die Strenge die er ihm hatte entgegen kommen lassen, war diese doch nicht von einer Ablehnung sondern vom Versuch sein einziges Kind zu dem besten kommenden König zu machen, den das Reich sich wünschen konnte.

Dann liess Xorlosch seinen Sohn in den Tempel des Zwergenvaters bringen und befahl das Verschliessen der Tore, bis die Krankheit ausgerottet sei.
Zugleich wurde die Stadt vom Unterreich als auch von der Oberwelt abgeschottet, auf dass nicht noch mehr Unschuldige Opfer dieser fürchterlichen Pest wurden, welche die Rasse der Zwerge erdulden musste.

Zwei Jahre lang harrten er und andere Zwerge in den Mauern des Tempels aus, immer sich der fürchterlichen Zustände ausserhalb gewahr, bis sie es schliesslich wagten, wieder hinaus zu treten.

Ein Bild des Schreckens sollte sie erwarten.
Viele der Zwerge waren tot, gezeichnet von den fürchterlichen Pocken und gestorben unter fürchterlichen Schmerzen.
Keiner hielt den jungen Prinzen auf, als er zu den Gemächern seiner Familie eilte. Zur Festung in der er den Grossteil seiner Jugend verbracht hatte, und wo er sich erhoffte seinen Vater und seine Mutter wieder in die Arme schliessen zu können.

Er fand Xorlosch und seine Geliebte Frau in deren Schlafgemach. Die Hände fest miteinander verwunden waren sie dem Tode gemeinsam gegenüber getreten, doch war es ein Kampf, den sie nicht hatten gewinnen können.

Mit Tränen in den Augen schwor Arombolosch, dass er für den Schmerz den er über das Reich gebracht hatte Abbusse leisten würde indem er die Zwerge zu der Grösse führte, die sich sein Vater immer erträumt hatte.

Mit Mut und Hoffnung begab er sich daran die Überlebenden, welche leider nur mehr jeder Zweite der einst so populierten Stadt waren, zu motivieren und sich der Herausforderung zu stellen, die nun auf sie wartete.

Zwei Monate lang wurden damit verbracht den Tod des Bergkönigs und seiner Frau bei Nacht zu betrauen, während sie Tagsüber hart daran arbeiteten die Stadt wieder in ihren ursprünglichen Zustand herzurichten.

Dabei musste der junge Prinz sich aber nicht nur gegen die Widrigkeiten beweisen die dieses Ziel vor ihn setzte, sondern auch mit der Unwilligkeit des Rates ihn in sein Amt als neuen Bergkönig einzusetzen.

Enttäuscht darüber, dass sie nicht versuchen wollten ihn bei seinen Zielen zu unterstützen suchte der noch so junge Zwerg die Priester Isguhrams auf, um sich mit ihnen zu beraten.

Es wurde ein Treffen einberufen bei dem sich die Klanoberhäupter nicht einem Vorsprechen des jungen Prinzen widersetzen konnten, und mürrisch liessen sie ihn in ihre Mitte treten. Durch die Unterstützung des Zwergenklerus, war ihm das Recht zu sprechen nicht mehr zu verwehren und so hielt er eine flammende Rede, die das Herz eines jeden Zwergen erfüllte.

Das Herz eines jeden bis auf die Oberhäupter der Klane.
Jedoch fanden sie sich in der Minderheit und so schlugen sie Arombolosch als auch dem Klerus Isguhrams eine Möglichkeit zur Einigung vor.

Arombolosch würde die Jahre bis zu seinem 50igten Geburtstag damit verbringen in den Lehren der Priesterschaft, als auch in den Taktiken der Kriegsführung und Politik unterwiesen zu werden, damit er entsprechend auf seine Aufgabe vorbereitet sein würden, und bis dahin würden sie die Geschäfte des Zwergenvolkes leiten.

Sich gewahr, dass er ohne die Unterstützung der Klanoberhäupter nicht in der Lage sein würde zum Thron aufzusteigen, stimmte Arombolosch zu, und verbrachte daraufhin viele Jahre damit sein Wissen und Geschick zu erweitern. Nicht nur im Unterreich, sondern auch auf der Oberfläche verbrachte er einige Zeit in den Tempeln Adalons und reiste durch die Städte des Landes.

An seinem 50igten Geburtstag schliesslich wurde der Junge Prinz einstimmig von den Klans als auch dem Klerus des Isguhram zum neuen Bergkönig der Zwergen gewählt.

Und seid 84 Jahren nun herrscht er über das Volk der Zwerge mit einer Güte und Weitsicht mit welcher nur wenige des kleinen Volkes sich messen können.

Doch ist noch immer eine traurige Bitterkeit in dem Herzen des Bergkönigs vorhanden, welche nur seine nahesten Vertrauten erahnen können. Sehen sie doch wie er noch immer in den Momenten der Ruhe auf der Suche nach einem Heilmittel für die Pocken ist, die einst seine Familie und soviel seines Volkes auslöschte....

Ascar Treustahl, Sohn des Borgon

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Name: Ascar Treustahl

Titel: Faust des Isguhram

Gesinnung: Gut

Rasse: Zwerg / Konstrukt

Gott: Isguhram

Status: Lebendig

Charakterbeschreibung:
Ein Mysterium und ein Geheimnis.

Die Faust des Isguhram ist beides.
Sowohl für die Zwerge als auch für jeden anderen der sich bisher daran machte das Geheimnis des lebenden Konstruktes zu ergründen.

Vor 200 Jahren in den Ruinen einer alten, scheinbar einst hochzivilisierten Zwergenstadt gefunden, entschlossen sich die Zwerge Mo'r Goria's das äusserst interessante Wesen mit zurück in ihre Stadt zu nehmen und dort sowohl den Schmieden als auch den Priestern Isguhrams vorzuführen.

Die Schmiede waren beeindruckt von der Kunst welche in die Konstruktion des Körpers geflossen war. Massives Mithril war in Platten geformt die mit zahlreichen Runen verziert wurden.
Über der Stirn das Zwergische Zeichen für Isguhram tief eingraviert, und mit Gold verziert.

Gewaltige Schienen aus massivem Gold waren an seinen Armen angebracht, wurden jedoch von den Zwergen vorsichtshalber entfernt eher sie ihn weiter untersuchten. Ein Teil des Körpers schien aus gehärtetem Holz zu bestehen, jedoch magisch verstärkt und durchdrungen, so dass es dem Metall in nichts nachstand.

Nach der Entfernung einiger Platten auf dem Rücken der Konstruktion konnten sie einen Blick in den Leib selber werfen und wurden des Atems beraubt, als sie sahen wie wundersam er aufgebaut war.
Gleich eines Uhrwerkes bewegten sich Rädchen und kleinere Maschinen in ihm, welche ihn am laufen hielten, während das sanfte Leuchten von roten, grünen und blauen Kristallen einen Hinweis auf die Magie enthielten, die ihn antrieb.

Nun waren es die Priester, die ihn begutachteten und mit staunen mussten sie feststellen, dass eine wahre, Zwergische Seele im Leib dieses metallenen Ungetüms steckte, erhalten durch die reine Macht Isguhrams, der sie damit beschenkt hatte.

Sich gewahr, dass sie ihm trauen konnten, war doch die Kraft ihres Gottes der Grund warum er lebte, befragten sie ihn ob seiner Herkunft und des Ortes an dem sie ihn gefunden hatten, doch er konnte ihnen keine Antwort darauf geben.

Es schien als wäre er für viele Hundert Jahre begraben gewesen und sein Gedächtnis musste durch die lange Zeit schaden genommen haben.

Nichts desto trotz erwies sich der grosse metallene Freund schon bald als ein wahrer Zwerg, als er half eine Invasion von Höhlentrollen zurück zu schlagen, welche versucht hatten Mo'r Goria einzunehmen, und wurde zu einem Mitglied der Stadt, und mächtigen Beschützer.

Viele Jahre lang verbrachte er in Unterhaltungen mit den Weisen der Stadt über die Philosophien ihres Gottes, während er jedem der Schmiede mit Freude zugang zu seinem Leib gewährte, auf dass sie daraus lernen mögen. Er erwies sich als Freund, Lehrer und Bewahrer der Zwergischen Tugenden, jedoch wurde er nach ein paar Jahrzehnten rastlos, und fand sich schon bald vor dem Zwergischen Rat, von dem er erbot die Welt zu erkunden, auch im Versuch, seine eigene Vergangenheit wieder aufzudecken.

Es wurde ihm erlaubt, und so machte sich der wohl Höchste aller Zwerge auf an die Oberwelt Ashkantras....

Noch immer liebt er Mo'r Goria und seine Bewohner wie keine anderen und findet seinen Weg oft mehrmals pro Jahr zurück in die stolze Zwergenstadt, welcher er Treue und Verbundenheit geschworen hat, doch seine Vergangenheit, die sucht er draussen, in der Welt....


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